Veranstaltungstipps der Gleichstellungsbeauftragten


Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen

Das Bild zeigt das Banner " Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen"  Ulrike Torges, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Plön, unterstützt den diesjährigen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ am 25. November und ruft zusammen mit TERRE DES FEMMES zu weltweiter Fahnenaktion „frei leben ohne Gewalt“ auf!

Auch 2019 wird erneut die Fahne „frei leben ohne Gewalt“ am Plöner Rathaus gehisst. Weltweit werden es in verschiedenen Sprachen über 8.250 Fahnen und Banner an kleinen und großen Rathäusern sein.

Das diesjährige Motto lautet #sexistunbezahlbar und richtet sich insbesondere gegen die Gewalt an Frauen in der Prostitution. Hierzu setzt TERRE DES FEMMES am 25. November am Brandenburger Tor in Berlin ein klares Zeichen. Ziel ist es, die Nachfrage nach käuflichem Sex durch ein Sexkaufverbot auch in unserem Land einzudämmen.

„Es ist erschreckend, dass es in Deutschland Männern erlaubt wird, sich den Körper einer Frau zu erkaufen. Damit toleriert die Politik ganz offiziell Gewalt an Frauen“, so Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Wir müssen uns die Frage stellen: Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, die Jungen und Männern signalisiert, dass man über eine Frau sexuell verfügen darf, wenn man dafür bezahlt?“

Informationsmaterial zu dieser bundesweiten Aktion von TERRE DES FEMMES, aber vor allem auch zu regionalen und überregionalen Hilfeangeboten für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, erhalten Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Plön (ulrike.torges@ploen.de).

Wir brauchen auch in Deutschland das vor 20 Jahren in Schweden eingeführte sogenannte „Nordische Modell“, das im Wesentlichen drei Grundforderungen enthält:

• Entkriminalisierung der Prostituierten
• Kriminalisierung der Sexkäufer und Betreiber*innen
• Finanzierung von Ausstiegsprogrammen für Prostituierte

Auch Norwegen, Island, Kanada, Frankreich, Irland und Israel bringen durch die Umsetzung dieses Modells die Gleichberechtigung der Geschlechter voran. TERRE DES FEMMES setzt sich nachhaltig dafür ein, dass Deutschland diesen Weg ebenfalls einschlägt.


Bildquelle: Terre des Femmes

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