Emmi-Kurzke-Straße

Emmi Kurzke

Zu sehen iste ein Portrait von Emmi Kurzke
Geb. Ostrowski, 1897-1981, Gewerbeoberlehrerin
Ausbildung als Gewerbeoberlehrerin, nach der Flucht seit 1949 im Kreis Plön. Sie bewirkte maßgeblich den Aufbau der hauswirtschaftlichen Abteilung der Beruflichen Schule in Plön, und war damit ein Beispiel für ganz Schleswig-Holstein. Sie entwickelte die Ausbildung von hauswirtschaftlichen Lehrlingen zu einer festen, im Lande Schleswig Holstein einzigartigen Bildungseinrichtung. Sie war Fachvorsteherin in der beruflichen Bildung. Ihr ehrenamtliches Engagement erstreckte sich über die Familienbildungsstätte, den Frauenring der Stadt Plön bis hin zum Vorstand des Gewerbelehrerinnenverband. So richtete sie z.B. für Frauenring eine sog. "Mütterschule" ein. Der Dt. Frauenring Landesverband würdigte 1975 ausdrücklich ihr zwanzigjähriges Wirken im sozialen und politischen Bereich mit dem erneuten Vorschlag für ein Bundesverdienstkreuz. Dazu zählten weitere Ehrenämter. Parteipolitisch war sie in der CDU und der Kommunalpolitik aktiv (Stadtvertreterin 1965-1970), auch als Kreisvorsitzende der Frauenvereinigung der CDU und Mitglied des Landesfrauenausschusses der CDU. Sie erhielt 1967 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens für kulturelle Belange wegen ihrer besonderen Verdienste um die Frauenbildung. Auch nach der Pensionierung erteilte sie noch mit voller Stundenzahl Unterricht.